Newsarchiv Schuljahr 12/13


50 Jahre Realschule Dreiländereck Weil am Rhein

Freitag 19.07.2013: Festakt

Samstag, den 20. Juli 2013 ab 11 Uhr: Schulfest für Eltern, Schüler und Ehemalige

Ein Bericht ist in Arbeit …

 

 


„72 Stunden“: 8b macht mit (Juni 2013)

Die Klasse 8b macht bei der 72 Stunden-Aktion mit. Die Schüler sollen innerhalb von 72 Stunden ein gemeinsames Projekt auf die Beine stellen. Dieses müssen sie selbst organisieren und planen. Sie werden von mehreren Unternehmen unterstützt und gesponsert. Wer die Aktion mit Sach- oder Geldspenden unterstützen möchte, kann das gerne tun. Weitere Informationen bei Schülern der Klasse 8b oder im Sekretariat.

Die Aktion dauert von Donnerstag, dem 13.6.13, bis Sonntag, den 16.6.13. Anschließend wird am Sonntag ein Fest zur Feier des Projekts im Kindergarten Don Bosco stattfinden, welches um 16 Uhr beginnt.

 


Basketballturnier der SMV (März 2013)

Am 4.und 14. März 2013 trugen die Klassen 5 bis 10 ihr Basketballturnier unter Organisation der SMV aus. Dabei meldeten zahlreiche Klassen eine Mannschaft, bestehend aus Jungen und Mädchen, an. Diese spielten an zwei verschiedenen Terminen den Turniersieger untereinander aus.
Bei den Klassen 5 – 7 setzte sich im Finale die Klasse 7d gegen ihre Kontrahenten aus der Klasse 5a durch.
Im Finale der Klassen 8 – 10 kam es ebenfalls zu einem Klassenstufen übergreifenden Duell, bei dem sich die Schüler der Klasse 10e gegen ihre Gegner aus der 8a durchsetzten.
Das kleine Finale um den dritten Platz gewann bei den Klassen 7 – 10 die Klasse 8b gegen die Lehrermannschaft bestehend aus Frau Roland, Herr Pfeifer, Herr Sauer, Herr Ansorge und Herr Sarpasan.

 

 


Theaterprojekt „Nur Mut“ mit Tempus fugit (März 2013)

Tempus fugit macht Lust auf die Berufsorientierung

 

Wie geht es mit mir nach der Schulzeit weiter? Welcher Beruf ist der richtige für mich? Fragen, die für Schüler drängender werden, je näher der Schulabschluss in sichtbare Nähe rückt. Antworten können am Ende nur die Jugendlichen selbst finden. Doch wo man sich schon jetzt informieren kann und wie man seinen Tatendrang möglichst gezielt in Richtung Traumjob steuert, darum ging es beim Mitmachtheaterstück „Nur Mut“, das Schauspieler des Lörracher Jugendtheaters „Tempus fugit“ kürzlich vor den neugierigen Augen aller Achtklässler der Realschule Dreiländereck zum Thema „Berufsorientierung“ aufführte.

     Das Theater zieht die 8.-Klässler in seinen Bann.
Das Theater zieht die 8.-Klässler in seinen Bann.

Die Schüler brauchten nicht lange, um vom Theater in den Bann gezogen zu werden: Ein Klassen­zimmer als Bühne, ein erfolglos um Ruhe bemüh­ter Lehrer, sieben teils aufsässige Schüler, die sich für alles andere interessieren als den Unterrichtsstoff - Alltag, der den jungen Zuschauern nicht ganz fremd sein dürfte. Als es in dem Schauspiel darum geht, die Praktikumserfahrungen nach den Sommerferien zu besprechen, wird in der Klasse schnell deutlich: So richtig ernst nimmt die Berufsorientierung nur der schüchterne Außenseiter Martin, der dafür aber von den Coolen der Klassen gehänselt wird.
Als sich die Schulzeit dem Ende zuneigt, stehen die Heran­wachsenden nach einer Reihe von Konflikten und verpasster Chancen vor einer unsicheren Zukunft. Weder ahnen sie, wozu sie fähig sind, noch wissen sie, wie es weiter gehen soll. Verzweiflung und Ängste machen sich breit. Einzig die strebsame Luise will sich ihren Traum vom Leben als Ärztin nicht nehmen lassen und fragt auf der Abschlussfeier vertrauensvoll ihren Lehrer um Rat. Scheinbar gutmütig nimmt der ihr jedoch alle Hoffnungen: Das sei doch ein weiter, steiniger Weg und für Luise, eine ehemalige Hauptschülerin, nicht gerade erstrebenswert. Eine derbe Entmutigung der Vertrauensperson, die geradezu den Protest der zuschauenden Achtklässler provoziert.
Und genau diese Reaktionen sind beim Mitmachtheaterstück „Nur Mut“ auch gewollt: Denn angesichts der zahlreichen Ungerechtigkeiten und verpassten Chancen der Darsteller werden die Zuschauer nach der Vorführung um Stellungnahmen gebeten: Hätte sich die schüchterne Mona von ihrem brutalen Freund eine eigene Ausbildung ausreden lassen dürfen? Kann Martin nicht selbstbewusster auftreten? Und, um Himmels Willen, warum hört Luise auf ihren nichts checkenden Lehrer? Wie man es besser macht, konnten die Achtklässler aber nicht nur sagen, sondern auch zeigen: Einzelne Szenen wurden wiederholt, jetzt mit den Zuschauern als Schauspieler auf der Bühne. Der schüchterne Martin weiß sich plötzlich gegen den coolen Klassenchef Torsten zu behaupten, die ängstlichen Mitläufer wechseln die Fronten. Die Botschaft ist überdeutlich: Wer schon in der Schulzeit Initiative zeigt, an sich selbst glaubt und selbstbewusst ist, dem öffnen sich die Türen in eine erfolgreiche Zukunft.
Am Ende wussten die Achtklässler zwar nicht, welcher Beruf der richtige für sein wird. Aber sie haben in einem eindrucksvollen Schauspiel gelernt, dass sich frühe Initiative auszahlt, das selbstbewusstes Auftreten schon in der Schule gelernt werden kann, und dass es alles andere als uncool ist, sich schon jetzt um sein späteres Leben zu kümmern. Bestätigt wurde das von zwei Auszubildenden, die am Ende noch Schülerfragen zu Ausbildung und Praktika beantworteten.

 

Holger Ansorge

 

 


Gegen den Hunger am Vormittag

In der Schülerfirma kümmern sich zwölf Schülerinnen und Schüler um die

kulinarische Verpflegung an der Realschule

 

Mittlerweile ist es ein vertrautes Bild: Jeden Dienstag-, Mittwoch- und Donnerstagmorgen verkaufen fleißige Schüler der Realschule Dreiländereck noch vor Schulbeginn ein frisch belegtes Brötchen, eine Süßigkeit, Obst und einen Kakao – fein verpackt in einer Tüte zum Mitnehmen für den anstehenden Schultag. Die „DiMi-Tüte“ ist bei vielen Schülern und Lehrern gleichermaßen beliebt, hilft sie doch für kleines Geld gegen den ersten großen Hunger des Vormittags.

    Fleißige Schüer verkaufen die „DiMi“-Tüte.
Fleißige Schüer verkaufen die „DiMi“-Tüte.

Bereit gestellt wird die kulinarische Stärkung zurzeit von zehn Schü­lern, die Mit­arbeiter der Schülerfirma sind. „Das DiMi-Tüten-Team ist der äl­teste Ge­schäfts­zweig der Schüler­firma“, in­for­miert die betreuende Lehrerin Elsbeth Geldermann. Neben der Herstellung der DiMi-Tüten führen die Mitarbeiter der Schülerfirma seit diesem Schuljahr auch das Schüler-Café, in dem es an drei Tagen der Woche mittags warme Mahlzeiten gibt. Unterstützt werden sie dabei in diesem Schuljahr von den achten Klassen. Auch um den Brötchenverkauf in den großen Pausen kümmert sich die Schülerfirma.
Entstanden ist die Schülerfirma vor vier Jahren aus einem ehemaligen MuM-Projekt der zehnten Klassen, erinnert sich die engagierte Lehrerin. Aber erst seit diesem Schuljahr läuft der Betrieb auf Hochtouren, denn seit September unterstützen vier weitere Lehrerinnen und Lehrern das Projekt tatkräftig. „Die Organisation einer Schülerfirma ist sehr zeitaufwändig“, betont Geldermann. Jetzt gibt es neben einigen Achtklässlern auch einige Neunt- und Zehntklässler, die sich in die Schülerfirma einbringen. „Jeder, der Lust hat, sich für seine Schule und Mitschüler einzusetzen, ist in der Schülerfirma willkommen“, sagt Geldermann. Bewerbungen nimmt sie jederzeit entgegen. Als Lohn lockt nicht nur die Anerkennung der Mitschüler und Lehrer, sondern auch ein kleines Arbeitszeugnis für die Bewerbungsmappe nach der Schulzeit.

 

Holger Ansorge